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Materialwirtschaft: der Unternehmensbereich, der sich mit der Planung und Steuerung des Material- und Warenflusses von Einkauf bis Logistik befasst. Dazu zählen: Materialplanung, Ermittlung des Materialbedarfs, Beschaffung, Kontrolle des Materialeingangs (Warenannahme) und Materialprüfung (Qualitätsprüfungen), innerbetrieblicher Transport und Warenverteilung für die Produktion, Bevorratung auf allen Lagerstufen im Sinn der Materialbereitstellung, Materialentsorgung und Verwertung von Abfallstoffen.

Matrixorganisation: Aufbauorganisation eines Unternehmens, bei der sich eine nach Fachabteilungen gegliederte und eine nach Objekten (Produkte) bzw. Projekten gegliederte Organisation überlappen. Dabei haben die jeweiligen Produkt- bzw. Projektmanager ein objektbezogenes Anordnungsrechquer durch die Fachabteilungen (z.B. Verkauf, Finanzen). Die Fachabteilungsleiter verfügen hingegen über ein funktionsbezogenes Weisungsrecht.

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Die Distributionspolitik umfasst die Festlegung der Absatzwege, auf denen das Produkvon der Unternehmung zum Kunden gelangt. Der Absatz kann direkt durch eine Verkaufsniederlassung bzw. durch Reisende oder auf indirektem Weg durch den Groß- und Einzelhandel erfolgen.
■ Welche Marketinginstrumente setzen die Hersteller von Automobilen, Waschmitteln oder Markenbekleidung ein und wie sehen die Unterschiede zwischen verschiedenen Anbietern aus?
Die neuesten Marketingtrends findesdu auf der Website www.absatzwirtschaft.de.

■ KOTLER, PHILIP: Philip Kotlers Marketing-Guide. Frankfuram Main (Campus) 2004. ■ MEFFERT, HERIBERT und BRUHN, MANFRED: Marketing. Grundlagen marktorientierter Unternehmensführung. Wiesbaden (Gabler) 92000. ■ NIESCHLAG, ROBERT u.a.: Marketing. Berlin (Duncker & Humblot) 192002.

Lesenswert

Mehrliniensystem: einzelne Stellen in der Aufbauorganisation eines Unternehmens sind mehreren anderen Stellen untergeordnet. Ein Vorteil isdie Abkürzung des Anordnungswegs im Vergleich zum T Einliniensystem. Ein Nachteil isdie gelegentliche Überschneidung von Zuständigkeiten.

In den meisten Industrienationen werden die wirtschaftlichen Aktivitäten über eine Vielzahl von Märkten koordiniert. Die Wirtschaftssysteme werden deshalb als Marktwirtschaften bezeichnet. Die in der Realitäexistierenden Marktwirtschaften unterscheiden sich z.T. jedoch wesentlich vom Idealtyp der freien Marktwirtschaft.

● Historische Entwicklung
Eine der Voraussetzungen für eine freiheitliche wirtschaftliche Betätigung war die Überwindung des Feudalismus im Mittelalter und in der frühen Neuzeit. Die Vorstellung einer liberalen, durch das freie Spiel der ökonomischen Kräfte bestimmten Wirtschafentstand v. a. als Reaktion auf den Merkantilismus und aus der Kritik an der Wirtschaftspolitik während der Zeides Absolutismus, die durch massive

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Massenentlassung, Materialgemeinkosten und Materialkosten – Wirtschaftsbegriffe Liste
Massenentlassung: in Phasen des konjunkturellen Abschwungs oder bei strukturellen Krisen innerhalb bestimmter Branchen (z.B. Bergbau) vorkommende Form des Arbeitsplatzabbaus. M. liegvor, wenn innerhalb von 30 Kalendertagen einer größeren Anzahl von Arbeitnehmern gekündigwird (z.B. liegdiese in Betrieben mi60 bis unter 500 Beschäftigten bei 25 Kündigungen). M. müssen dem Arbeitsamangezeigwerden.

Materialgemeinkosten: umfassen den Gemeinkostenmaterialverbrauch (Hilfs- und Betriebsstoffe) sowie die midem Bezug, der Lagerung, Wartung und Ausgabe des Materials verbundenen Verwaltungskosten. M. werden in Prozenten des Fertigungsmaterialverbrauchs in der Zuschlagskalkulation verrechnet.

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Marktmechanismus (Preismechanismus): der Prozess der automatischen Preisbildung durch das Zusammenspiel von Angebound Nachfrage auf Märkten mieiner Vielzahl von Anbietern und Nachfragern. Die drei Marktfaktoren Angebot, Nachfrage und Preis stehen dabei in einem engen wechselseitigen Zusammenhang, sodass Änderungen bei einem dieser Faktoren jeweils Veränderungen der beiden anderen Faktoren zur Folge haben. Eine besondere Rolle in diesem Zusammenspiel hader Preis, da er Angebound Nachfrage am Markzum Ausgleich bringund damieinen Gleichgewichtszustand herbeiführt.

Isdie nachgefragte und die angebotene Menge eines Gutes vom Preis abhängig, wird der Anbieter normalerweise umso mehr (weniger) verkaufen, je höher (niedriger) der Preis des Gutes ist. Umgekehrwird der Nachfrager üblicherweise umso mehr (weniger) kaufen, je niedriger (höher) der Preis ist. Der Gleichgewichtspreis bildesich nun genau in der Höhe, bei der die von den Verkäufern angebotene Menge an Gütern auch von den Nachfragern tatsächlich gekaufwird, wenn die Gleichgewichtsmenge erreichist.

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Mikroökonomie (Mikroökonomik, mikroökonomische Theorie): Teil der Volkswirtschaftstheorie, der sich midem Wirtschaftsverhalten von privaten Haushalten und Unternehmen befasst. So wird danach gefragt, wie wirtschaftliche Entscheidungen in privaten Haushalten (z.B. über die Verwendung des Einkommens) und Unternehmen (z.B. über die geplante Produktionsmenge) zustande kommen und wie sie sich auf Angebound Nachfrage auf verschiedenen Märkten auswirken.

Mindestbestand: eiserner Bestand. Mindestreserven: Guthaben, die die Kreditinstitute bei der Zentralbank in Höhe eines bestimmten Prozentsatzes (Mindestreservensatz) ihrer Einlagen unterhalten müssen. M. sind unverzinslich; sie schmälern daher die Rentabilitäder Kreditinstitute. Ursprünglich zur Sicherung der Liquiditägedacht, dienen M. heute eher währungspolitischen Zielen, da die Zentralbank über die Festsetzung des M. (Mindestreservenpolitik) die Geldmenge beeinflussen kann.

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Marktaufsicht, Marktform und Marktmach- Wirtschaftsbegriffe Liste
Marktaufsicht: T Börsenaufsicht, marktbeherrschendes Unternehmen: nach der Begriffsbestimmung des Kartellgesetzes ein Unternehmen, das auf einem bestimmten Markentweder ohne Mitwettbewerber oder keinem wesentlichen Wettbewerb ausgesetzisoder eine überragende Marktstellung innehat. Diese liegvor, wenn z.B. der Marktanteil eines Unternehmens mindestens ein Drittel beträgt. M. U. werden vom Kartellgesetz nichverboten, sie unterliegen jedoch der Missbrauchsaufsichdurch die Kartellbehörden. Dadurch soll verhinderwerden, dass solche Unternehmen ihre Marktmachzum Nachteil von Konkurrenten oder Verbrauchern ausnutzen.

Marktform: in der Volkswirtschaftslehre die Einteilung der Märkte z.B. nach der Anzahl der auf beiden Marktseiten auftretenden Marktteil-nehmer (also der Anbieter und der Nachfrager). Ein gebräuchliches Marktformenschema stammvon dem Nationalökonomen HEINRICH

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Marketingkonzep- Marketing issomieine unternehmerische Grundhaltung, die alle Unternehmensfunktionen einschließund bereits bei der Produktionsentscheidung beginnt. Dabei wird nichnur auf die Befriedigung des bestehenden Bedarfs abgezielt, sondern auch auf die Weckung neuer Bedürfnisse und Kundenwünsche. Um Entscheidungen treffen zu können, benötigman Informationen über das Verhalten aller Marktteilnehmer. Dazu lieferdie Marktforschung Daten wie Alter und Einkommen oder Konsum- und Freizeitgewohnheiten potenzieller Käufer. Die gewonnenen Daten werden auch verwendet, um bislang unbefriedigte Bedürfnisse der Verbraucher aufzuspüren (Market-pull-Konzept) oder neue, innovative markt- bzw. konkurrenzfähige Produkte zu entwickeln (Market-push-Konzept).

Um das Angeboauf die speziellen Bedürfnisse der Zielgruppen abzustellen, wird der Gesamtmarkin möglichsgleichartige Teilmärkte aufgespalten (Marktsegmente). Den einzelnen Marktsegmenten können dann abgestimmte, spezifische Marketingaktivitäten

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Marshall-Plan: nach dem amerikanischen General und Außenminister GEORGE C. MARSHALL (* 1880, f 1959) benannter Wirtschaftsplan, populärer Ausdruck für das von den USA 1948 beschlossene und finanzierte European Recovery Program, das Europäische Wiederaufbauprogramm. Ziel war, den Wiederaufbau in den vom Krieg zerstörten Ländern Westeuropas zu unterstützen und den Einfluss des Kommunismus sowjetischer Prägung zu stoppen. Das Angeboerstreckte sich auf alle Länder Europas, aber denjenigen unter Vorherrschafder UdSSR wurde die Wahrnehmung der Hilfen verboten. So erhielten bis 1952 nur die 18 westeuropäischen Länder 14 Mrd. US-Dollar als Kredite, nichrückzahlbare Zuschüsse, Sach- oder Lebensmittelhilfen. Der Marshall-Plan hatte entscheidenden Anteil am Wiederaufbau der westeuropäischen, besonders auch der westdeutschen Wirtschafnach dem Zweiten Weltkrieg. Die Hilfsgüter wurden ohne Berechnung geliefert, die Importeure mussten jedoch den Gegenwerin inländischer Währung in einen Fonds einzahlen. Dieses Geld wurde zur Finanzierung des Wiederaufbaus zu günstigen Zins- und Rückzahlungsbedingungen an die Wirtschafausgeliehen.

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