2009 - Das vierte Mal ist die Hauptschule Nord dabei!

 

                   

       2009

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Die Projektteilnehmer.
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Die Projektteilnehmer.
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Erfolgreicher Szenenwechsel in den Ferien


Jugendliche vom sozialen Praktikum beeindruckt - Projekt auch für 2010 wieder geplant

Buxtehude (bt). Das Projekt "Szenenwechsel", ein freiwilliges soziales Praktikum für Jugendliche während der Osterferien in Buxtehude, sei gelungen, sagt Pastorin Alida Weinert. Der Kirchenkreis Buxtehude hatte es in Kooperation mit dem Diakonieverband der Kirchenkreise Buxtehude und Stade auch in diesem Jahr angeboten.

"Ich hätte nie gedacht, dass ältere Menschen wirklich so langsam essen." Und: "Eigentlich dachte ich, dass im Kindergarten immer nur gespielt und gebastelt wird." Diese Äußerungen der Jugendlichen beim Szenenwechsel-Abschlusstreffen zeigen, dass sich für sie das freiwillige soziale Praktikum gelohnt hat.
Durch den "Szenenwechsel" sollten Jugendliche sich in fremdes Terrain wagen, Erfahrungen sammeln und ihre soziale Kompetenz ausprobieren und weiterentwickeln, so Weinert.
Eine Woche lang haben zwölf Mädchen und ein Junge die Szene gewechselt und waren in Kindergärten, Seniorenheimen, bei der Tafel und beim Malteser Hilfsdienst aktiv. Dabei haben sie viele schöne Erfahrungen gesammelt, aber auch ernste Begegnungen gehabt: Wie gehe ich eigentlich um mit einer demenzkranken Frau, die mich für ihre Nichte hält? "Szenenwechsel ermöglicht Jugendlichen, sich mit solchen Themen zu beschäftigen, die außerhalb ihres Alltages liegen", sagt die Pastorin.
In diesem Jahr standen 18 Praktikumsplätze in zwölf Einrichtungen zu Verfügung, im Seniorenheim Waldburg, in der Tafel, im Dietrich-Bonhoeffer-Kindergarten, im Kindergarten der Lebenshilfe, im Dr.-Neucks-Heim, in der K&S Seniorenresidenz, beim Malteser Hilfsdienst, im Estewohnpark, im St.-Paulus-Kindergarten und im Obstkindergarten.
Alle Teilnehmenden haben ein Zertifikat erhalten, das ihnen freiwilliges soziales Engagement bescheinigt. "Aufgrund der großen Zufriedenheit bei den Jugendlichen und sozialen Einrichtungen wird es das Projekt mit dem Motto ,Gib dein Bestes: Dich! Wechsel die Szene und entdecke, was in dir steckt' auch 2010 geben", sagt Weinert.

2008 

waren drei Mädchen der Hauptschule Nord dabei und engagierten sich im Alten- und Pflegeheim Amarita und

in der Wärmestube des Diakonischen Werkes.

 

                  2007

                     Sechs Mädchen zeigen beim Projekt Szenenwechsel 

                     Engagement in den Osterferien in folgenden Einrichtungen:

                     Seniorenheim Waldburg

                     Amarita Buxtehude (Seniorenheim)

                     Dietrich-Bonhoeffer-Kindergarten

                     Wärmestube der St. Petri Kirchengemeinde

                    

                     Einführungsveranstaltung am Samstag, 24. April 2007

Nachrichten
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Das Zertifikat in der Tasche: Efua Yaaba Kittoe, Franziska Dettloff und Lorin Misho (hinten von links nach rechts), Lisbeth Meuer, Jaqueline Gitter und Olga Müller (vorne von links nach rechts).
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Das Zertifikat in der Tasche: Efua Yaaba Kittoe, Franziska Dettloff und Lorin Misho (hinten von links nach rechts), Lisbeth Meuer, Jaqueline Gitter und Olga Müller (vorne von links nach rechts).
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Mal hinter die Kulissen geschaut


Beim „Szenenwechsel“

Buxtehude (bt). Sie haben auf einen Teil ihrer Osterferien verzichtet: Sechs Schülerinnen aus der Hauptschule Nord haben freiwillig eine Woche lang in einer sozialen Einrichtung mitgearbeitet.

„Das hat Spaß gemacht“, sagen Olga Müller und Efua Kittoe, die im Dietrich-Bonhoeffer-Kindergarten mitgeholfen haben. „Es ging aber auch ganz schön an die Seele“, fügt Lisbeth Meuer hinzu. Sie ist zusammen mit Jaqueline Gitter im Seniorenheim Waldburg zum ersten Mal in näheren Kontakt zu pflegebedürftigen älteren Menschen gekommen. Franziska Detloff war zum zweiten Mal dabei und konnte im Amarita bei der Begleitung der älteren Menschen an die Erfahrungen vom letzten Jahr anknüpfen. Lorin Misho hat es in der Wärmestube gut gefallen, vor allem das Mensch-ärgere-dich-nicht spielen.
Sie alle können sich vorstellen, auch beruflich später im sozialen Bereich zu arbeiten. Als bei der Abschlussveranstaltung jedoch Skepsis aufkam, ob das mit einem Hauptschulabschluss überhaupt ginge, wurde ihnen Mut gemacht: „Es gibt immer Wege!“ Und genau das möchte das Projekt „Szenenwechsel“, getragen vom Kirchenkreis und vom Dikonieverband, auch weitergeben: „Das Projekt bietet neben dem Praktikum selbst einfach auch die Möglichkeit, Kontakte zu leitenden Personen sozialer Einrichtungen zu knüpfen, die den Schülerinnen auch weiterhin auf Fragen antworten können, was ihren möglichen Berufsweg betrifft“, betont Pastorin Anja Niehoff.
Die Schülerinnen, alle haben ein Zertifikat in der Tasche, haben aufgrund ihrer Erfahrungen nun vor, auch ihren Mitschülern Mut zu machen, sich von der Gesellschaft nicht einschüchtern zu lassen, sondern auf jeden Fall ihren eigenen Weg zu gehen. Am Ende waren sich alle einig: Im nächsten Jahr soll es weiter gehen!

Artikel erschienen am: 02.04.2007

                   

                     Buxtehuder Tageblatt vom 30.03.2007

 

                       Übernommen von der Homepage des Kirchenkreises Buxtehude:

Mit Spaß für andere da sein - Diakonieprojekt Szenenwechsel lief erfolgreich in den Osterferien


Auswertungstagung des Projektes Szenenwechsel

15 Schüler und Schülerinnen der Hauptschule Nord in Buxtehude, der Realschule und der Hauptschule in Harsefeld haben für 5 Tage eine neue Welt kennen gelernt. Im Rahmen des Projektes "Szenenwechsel" des Kirchenkreises Buxtehude arbeiteten sie in unterschiedlichen diakonischen Einrichtungen in Ihrer Umgebung mit: Sie teilten Essen im Amarita-Seniorenpflegeheim aus, gingen mit alten Menschen aus dem "Haus Waldburg" spazieren, saßen in der Sandkiste mit Kindern des Dieterich-Bonhoeffer-Kindergartens, spielten mit den Bewohnern des DRK-Altenheimes in Harsefeld "Mensch-ärgere-Dich-nicht" oder schafften Lebensmittel für die Tafel und die Wärmestube von St. Petri in Buxtehude herbei.

Alles geschah freiwillig und mit hohem Engagement, großem Einfühlungsvermögen und viel Freude. Bewohner der Altenheime, die Kinder des Kindergartens und die Besucher der Wärmestube freuten sich über den Einsatz der jungen Menschen, die sich entschieden hatten, ihre Osterferien einmal anders zu gestalten. Alle waren begeistert dabei. Manche können es nicht lassen und hängen noch eine Woche dran. Die Reaktion der Schüler und Schülerinnen war: "Tolles Projekt, soll unbedingt weiter gehen, vielleicht ein bisschen länger, es hat riesig Spaß gemacht."

Die Durchführung des Projektes geschah unter Federführung eines Teams, das sich auf der Zukunftskonferenz des Kirchenkreises Buxtehude Anfang 2004 zusammengefunden hatte, um diakonische Arbeit stärker in das Bewusstsein von Jugendlichen zu bringen. Diejenigen, die mitgemacht haben, konnten nicht nur wertvolle Erfahrungen sammeln, sondern haben für ihren Einsatz ein Zeugnis bekommen, das ihnen auch für den Weg in einen Beruf nützlich sein kann.

Ein besonderer Dank geht an alle Beteiligten: Herrn Marks, Rektor der Hauptschule Nord in Buxtehude, Herrn Bollmow, Rektor des Schulzentrums Harsefeld und Herrn Vietze vom Schulzentrum Auetal aus Ahlerstedt, die sofort ein Ja zu dem Projekt fanden, Frau Krüger und Frau Tanklajew von der St. Petri-Gemeinde, die die Begleitung der Schülerinnen in Buxtehude übernahmen, Frau Dölker, Frau Schröder und Frau Struckmann, die die Schülerinnen in die Wärmestube mit hineinnahmen, Herr Richter vom Amarita-Seniorenheim und Frau Borchers von der Waldburg mit ihren Mitarbeitenden, die sich auf das Abenteuer "Szenenwechsel" einließen. In Harsefeld machten mit, das DRK Seniorenheim, Leitung Frau Berberich und Frau Dittmer die die Schülerinnen betreute, die Sozialstation mit Schwester Birte und Frau Röpers, Frau Jutta Hallensleben vom Kindergarten Regenbogen in Ahlerstedt, Frau Regina Wiebusch Kindergarten Pusteblume in Bargstedt und der Kindergarten in Brest unter Leitung von Frau Regina Thobaben. Frau Wittkowski, die für Harsefeld die Initiative des Kirchenkreises umsetzte, Frau Pastorin Niehoff, die den Einführungs- und Abschlusstag in Buxtehude mit kreativen Ideen und kirchlicher Identität gestaltete und Frau Forrer, die als Projektleiterin die Organisation und Verwaltung übernahm.

Annette Kirn, Diakonieverband Stade-Buxtehude
E-Mail: Annette.Kirn@evlka.de