Unser Schulprogramm wurde am 4. März von der Gesamtkonferenz beschlossen und am 08. Dezember 2009 ergänzt !
schulhomepage.de-Platz:
Stand:Dezember2009
Hauptschule Nord Buxtehude
Hansestraße 15
21614 Buxtehude
Telefon: 04161 644150
Fax: 04161 644155
Homepage: www.hauptschule-nord-buxtehude.de
E-Mail: sekretariat@hauptschule-nord-buxtehude.de
Schulleiter: Lothar Marg
Stellvertretende Schulleiterin: Josephine Friede
Sekretariat: Daniela Wildemann
Im Dezember 2009
Schülerzahl: 197
Klassenzahl: 10

Die Hauptschule Nord in Buxtehude
Die Hauptschule Nord ist eine von zwei Hauptschulen in Buxtehude. Sie hat als Einzugsgebiet die nördlich der Bundesstraße gelegenen Gebiete. Dazu gehören die Altstadt, die Geschäftsstraßen und die in den siebziger Jahren entstandenen Hochhaus- und Mehrfamilienreihenhaussiedlungen im Westen der Stadt, in denen sehr viele Sozialwohnungen liegen. Besonders die vielen Schülerinnen und Schüler der Hauptschule Nord, die einen Migrationshintergrund haben, wohnen in großer Zahl in diesem Gebiet.
Unter den ca. 200 Schüler/innen, die unsere Schule besuchen, ist eine erhebliche Zahl von ausländischen Schüler/innen, manche mit Aufenthaltsrecht, manche nur mit einer Duldung (und damit ohne jede Perspektive). Rund 60 Schülerinnen und Schüler haben nicht die deutsche Staatsangehörigkeit. Viele mehr noch - etwa 50 Prozent - haben einen Migrationshintergrund, d.h. sie sprechen zu Hause mit ihren Eltern oder untereinander eine andere Sprache als Deutsch, ein Elternteil ist zugewandert, sie sind eingebürgert, besitzen aber zwei Pässe usw.
So betrachtet und bundesweit gesehen ist die Hauptschule Nord in Buxtehude eine „normale Hauptschule", die wie alle Hauptschulen von überproportional vielen Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund besucht wird. Im Elbe-Weser-Raum und verglichen mit den ländlichen Gegenden unseres Kreises Stade ist sie aufgrund der Zusammensetzung ihrer Schülerschaft eher auffällig.
An unserer Schule sind ca. 20 Nationen vertreten, die friedlich und verständnisvoll zusammenleben. Diese Vielfalt begreifen wir als Bereicherung und Ressource für unsere Arbeit und für das Schulleben. Diese Internationalität für sich führt nicht zu mehr Auseinandersetzungen oder Gewalt.
Sehr viele unserer Schülerinnen und Schüler leben in sog. Patchworkfamilien, unvollständigen Familien, in Scheidungssituationen oder in anderen prekären Familienverhältnissen. Viele Eltern unserer Schüler/innen sind arbeitslos. Zahlreiche Mütter sind in Nebenjobs zu familienunfreundlichen Zeiten tätig. Etliche Kinder sind daher tagsüber ohne Ansprechperson, manche auch ohne warmes Essen.
Von den Eltern unserer ca. 200 Schülerinnen und Schüler erhalten über 35 Prozent Arbeitslosengeld II bzw. „Hartz IV". Und es werden eher mehr, die auf staatliche Ersatzleistungen angewiesen sind. Das bringt im Schulalltag immer wieder erhebliche Probleme mit sich – Klassenfahrten, Tagesfahrten u.a. Angebote kosten Geld.
Einige Schülerinnen und Schüler leben aufgrund prekärer Familienverhältnisse in betreuten Wohneinrichtungen/Heimen in Buxtehude.
Wie in anderen Hauptschulen auch, gehen nach der 9. Klasse nur wenige Schülerinnen und Schüler ab und beginnen eine betriebliche Ausbildung, fast alle besuchen die 10. Klasse. Auch danach ist die Zahl derer, die einen Ausbildungsplatz bekommen, erschreckend gering. Die große Mehrzahl nimmt ein Angebot im berufsbildenden Schulwesen wahr.
Trotz der relativen Perspektivlosigkeit arbeiten viele Schülerinnen und Schüler auch an der Hauptschule motiviert mit. Sie identifizieren sich mit „ihrer" Schule und verteidigen sie gegen Vorurteile und Angriffe.
Wir haben ca. 20 Lehrer/innen, die sehr engagiert für „ihre Schülerinnen und Schüler" arbeiten, sie ermutigen, sie integrieren und sich um ihre Lernerfolge kümmern, mit Empathie auf sie eingehen – aber auch klare Regeln für das Zusammenleben setzen.
Das Schulzentrum insgesamt hat ca. 900 Schüler/innen. Im Schulzentrum arbeiten eine Vollzeit-Sozialarbeiterin - seit dem 15. Februar 1999 - (angestellt an der HS Nord, aber tätig für alle Schülerinnen und Schüler des Schulzentrums) und eine Teilzeit-Psychologin mit dem Schwerpunktthema Gewaltprävention.
Das Leitbild der Hauptschule Nord Buxtehude
Unser Leitbild wurde auf einer schulinternen Lehrerfortbildung entwickelt und in der Gesamtkonferenz am 19. Dezember 2006 beschlossen. Eltern- und Schülerrat haben im Januar 2007 zugestimmt.
Dieses Leitbild ist das Dach, unter dem die Ziele des Schulprogramms zu Hause sind. Es ist Richtschnur unseres Handelns und weist den Weg für die Zukunft.
Das Leitbild ist als übergreifendes Motto zu sehen, nach dem sowohl Schüler als auch Lehrer gemeinsam lernen, lehren und arbeiten sollen.
Bisherige Erfolge
Die Gestaltung des Schullebens
Unsere Schule bietet nicht nur Unterricht, sondern darüber hinaus auch andere Formen des Miteinander. Schulkultur wird gefördert durch kleine und große Feste und Veranstaltungen.
Ein Teil der Hauptschule Nord ist man, wenn man sich an der Schule wohl fühlt, wenn man die Schule als seine Schule begreift.
Deshalb gibt es unverzichtbare Bestandteile des Schullebens, die im Laufe des Schuljahres eine Rolle spielen.
Die Einschulung der neuen Schülerinnen und Schüler in die fünften Klassen erfolgt in einer Einführungsveranstaltung mit einem gemeinsamen Frühstück unter Beteiligung von Eltern und weiteren Familienangehörigen.
Eine anschließende Eingangsphase hat sich als hilfreich und motivierend für die neuen Schülerinnen und Schüler erwiesen. Das gegenseitige Kennen lernen und das Kennen lernen der Schule, die Gestaltung des Klassenraumes, kleine Projekte, die Vermittlung und gemeinsame Erarbeitung von Regeln gehören dazu. Größere Schülerinnen und Schüler stehen als Paten zur Verfügung.

Am Ende der Schulzeit findet eine feierliche Verabschiedung in der Aula statt, an der ebenfalls die Eltern, Geschwister usw. teilnehmen. Von den Achtklässlern wird ein großes Büfett hergerichtet und Vorführungen anderer Klassen krönen die Veranstaltung.
Zusätzlich finden jährlich statt:
eine Projektwoche
ein Sportturnier vor Weihnachten
die Präventionstage
Viele kleine Feste im Klassenrahmen, Klassenfahrten, Sport- und Spielfeste kommen hinzu.
Grundsätze und Ziele der Erziehung
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Stärkung à der Persönlichkeit à des Selbstbewusstseins à der Eigeninitiative à der Selbstständigkeit |
Erhöhung à der Sozialkompetenz à der Teamfähigkeit à des Verantwortungsgefühls à der Toleranz |
Grundsätze und Ziele des Unterrichts
Unterstützung und bestmögliche Förderung bei der Erreichung des Klassenziels und der Erlangung des Bildungsabschlusses.
Aufarbeitung von Sprachdefiziten, Rechenschwächen und anderen Leistungs- und Lerndefiziten.
Stärkung in den Schlüsselqualifikationen
à Pünktlichkeit
à Gewissenhaftigkeit
à Leistungsbereitschaft
à Lernmethodik
Dieses wollen wir durch methodisch-didaktisch abwechslungsreichen und schülernahen Unterricht erreichen, den wir durch verschiedenartigste Projekte, das Ganztagsangebot und ein vielfältiges Schulleben ergänzen.
Um die Klasse zu stärken und ein vertrauensvolles Lernklima zu schaffen wurde beschlossen, dass die Klassenlehrertätigkeit in der Regel von Klasse 5 – 10 dauert.
Schwerpunktbildung
In den Jahrgängen 5 und 6 wird ein altersangemessener jahrgangs- und
klassenübergreifender Schwerpunkt im Bereich musisch-kulturelle Bildung eingerichtet.
In einem zweimal zweistündigen Unterrichtsband werden Projekte im musisch-kulturellen Bereich angeboten, aus denen die Schülerinnen und Schüler auswählen können. Nach einem Jahr muss der Kurs gewechselt werden.
Beispiele für ein Angebot:
Wir spielen Theater
Arbeiten mit Holz
Musikalische Grunderziehung
Rhythmus und Trommeln
Töpfern
Wir nähen Taschen
usw.
In den Jahrgängen 7 und 8 benötigen die Schülerinnen und Schüler viel Bewegung. Daher wird in beiden Jahrgängen auf das Fach Sport besonderes Gewicht gelegt. Es werden mindestens drei, nach Möglichkeit sogar vier Sportstunden eingerichtet.
In den Jahrgängen 9 und 10 sollen die Schülerinnen und Schüler auf ihr Berufsleben vorbereitet werden. Unsere Schülerfirma HIP (Hauptschul-initiative Produktion) fördert den Erwerb von Schlüsselqualifikationen
und Arbeitstugenden sowie die Stärkung der Persönlichkeit.

Die Schülerfirma HIP in der Uni Lüneburg

Das Betriebspraktikum wird in der Schule vorgestellt
Schwerpunkte der Schulentwicklung

Schwerpunkt Berufsorientierung
Berufsorientierung ist ein Schwerpunkt unseres Schulprofils, da Hauptschüler/innen besondere Schwierigkeiten haben, Zugang zum Berufsleben zu finden. Etliche Eltern unterstützen sie wenig bei der Berufsfindung. Viele leiden unter Sprachdefiziten, Rechenschwächen oder Passivität. Einige müssen erst lernen, dass Arbeit Freude bereitet und das Selbstwertgefühl erhöht.
Wir halten es für unsere Aufgabe, diesen Schüler/innen die bestmöglichen Ausgangsbedingungen mitzugeben, die man in der Hauptschule erreichen kann.
Wir haben das Ziel, die Persönlichkeit unserer Schüler/innen, ihre Selbstständigkeit, ihr Selbstbewusstsein und ihre Eigeninitiative zu stärken. Wir möchten ihre Sozialkompetenz, ihre Teamfähigkeit und ihr Verantwortungsgefühl fördern. Schlüsselqualifikationen wie Gewissenhaftigkeit, Pünktlichkeit und Präsentationsfähigkeit sind uns ein besonders Anliegen. Sie sollen möglichst praxisnah viele Berufsfelder kennen lernen und dort ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten erproben und ausbauen. Auch die Bereitschaft zur Mobilität wollen wir fördern und insgesamt die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge unserer Schüler/innen erhöhen.
Dazu haben wir ein systematisches, nachhaltiges Konzept von Kl. 7 bis 10 entwickelt, dessen Einzelmaßnahmen die folgende Matrix zeigt.
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Jahrgang |
Termin |
Ziel |
Maßnahmen |
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7 |
1. Halbjahr |
Einführung in die Berufsorientierung und systematische Begleitung und Dokumentation des Berufswahlprozesses. |
Einführung des Berufsorientierungspasses BOP (läuft durch bis Kl. 10) |
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7 |
1. Halbjahr |
Stärkung der beruflichen Orientierung: Kennen lernen verschiedener Berufsfelder, Auseinandersetzung mit eigenen Interessen, Fähig- u. Fertigkeiten wird den Schülern durch diesen Tag und die Vor- u. Nachbereitung möglich. |
ein Tag im elterlichen Betrieb (verpflichtend) |
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7 |
2. Halbjahr |
Siehe oben |
Zukunftstag (freiwillig) |
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7 |
2. Halbjahr |
Stärkung der beruflichen Orientierung, Kennenlernen vieler Berufsfelder |
erste Betriebserkundungen (möglichst Partnerbetriebe) |
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8 |
1. Halbjahr |
Stärkung beruflicher Orientierung, Auseinandersetzung mit eigenen Interessen, Fähig- u. Fertigkeiten, zielgerichtete u. erfolgreiche Berufswahl |
Arbeit mit dem BO-Material der Bundesagentur, Eignung und Neigung |
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8 |
1. Halbjahr |
Kennenlernen vieler Berufsfelder und der Anforderungen in verschiedenen Berufsfeldern |
weitere Betriebserkundungen |
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8 |
1. Halbjahr |
Kennenlernen verschiedener Informations- und Beratungsmöglichkeiten. |
Einführung der Berufsberaterin (1 Std. pro Klasse) |
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8 |
2. Halbjahr |
Siehe oben |
Einführung in das Berufsinformationszentrum BIZ Stade (2 Std. pro Klasse) |
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8 |
2. Halbjahr |
Siehe oben Kl.7 |
Zukunftstag |
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8 |
2. Halbjahr |
Die Praktika tragen dazu bei, dass die Schüler/innen den betrieblichen Alltag mit seinen Anforderungen kennenlernen und eigene Fähigkeiten und Möglichkeiten erproben und einschätzen können. Außerdem erfahren sie die Bedeutung von Schlüsselqualifikationen wie Gewissenhaftigkeit, Pünktlichkeit, Verantwortungsgefühl im betrieblichen Alltag. |
erstes Praktikum (2-wöchig) (Lehrer unterstützen die Schüler bei der Suche) |
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8 |
2. Halbjahr |
Wir ermöglichen den Eltern und Schülern das Kennenlernen berufsvorbereitender und weiterführender Bildungsangebote. |
Informationsabend über die Berufsbildenden Schulen (Durchführung organisiert die Schulleitung, Werbung durch die Klassenlehrer, auch 9. und 10. Klassen) |
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9 |
ganzjährig 4 Std. pro Woche |
Das Projekt HIP fördert den Erwerb von Schlüsselqualifikationen und Arbeitstugenden sowie die Stärkung der Persönlichkeit. |
Schülerfirma HIP |
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9 |
1. oder 2. Halbjahr |
Siehe oben |
Betriebserkundungen u.a. „Dachdeckerpraktikum" bei der Fa. Heinssen |
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9 |
1. Halbjahr |
Wir bieten den Mitarbeitern der Schülerfirma dieses Training an zur Entwicklung von Selbstbewusstsein, besserer Selbsteinschätzung und Präsentationsfähigkeit und als aktuelle Anleitung sowie Hilfestellung für die Bewerbungssituation. |
Kommunikations- u. Benimmtraining (Außenanbieter) im Rahmen der Schülerfirma HIP |
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9 |
1. Halbjahr |
Die Praktika tragen dazu bei, dass die Schüler/innen den betrieblichen Alltag mit seinen Anforderungen kennen lernen und eigene Fähigkeiten und Möglichkeiten erproben und einschätzen können. |
zweites Praktikum (Schüler suchen Plätze) |
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9 |
2. Halbjahr |
Mit dem Bewerbungstraining ermöglichen wir den Schüler/innen aktuelle Anleitung u. Hilfestellung für die Bewerbungssituation. Sie werden geschult bezüglich Präsentationsfähigkeit, Selbstbewusstsein, Selbsteinschätzung, Eigeninitiative, Selbstständigkeit |
Bewerbungstraining (Außenanbieter) |
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9 |
2. Halbjahr |
Stärkung der beruflichen Orientierung: Wir ermöglichen den Schüler/innen das Kennenlernen vieler Berufsfelder sowie die Auseinandersetzung mit eigenen Interessen, Fähig- u. Fertigkeiten und die Kontaktaufnahme mit möglichen Ausbildungsbetrieben. |
Besuch des Berufsinformationstages am Schulzentrum Süd |
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9 |
2. Halbjahr |
Wir stärken die Ausbildungs- und Berufsfähigkeit unserer Schüler/innen, indem wir ihnen Erfahrungen in der praktischen Ausbildung in den berufsbildenden Schulen anbieten. |
Organisierte Besuche der Tage der offenen Tür an den Berufsbildenden Schulen in Stade und Buxtehude (Meldung durch Klassenlehrer, Durchführung von der Sozialarbeiterin) |
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9 |
2. Halbjahr |
Siehe oben |
Zukunftstag |
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10 |
1. Halbjahr |
Stärkung der beruflichen Orientierung: Wir ermöglichen den Schüler/innen das Kennenlernen vieler Berufsfelder sowie die Auseinandersetzung mit eigenen Interessen, Fähig- u. Fertigkeiten und die Kontaktaufnahme mit möglichen Ausbildungsbetrieben. |
Besuch der Ausbildungsmesse in Stade |
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10 |
ganzjährig 4 Std. pro Woche |
Das Projekt HIP fördert den Erwerb von Schlüsselqualifikationen und Arbeitstugenden sowie die Stärkung der Persönlichkeit. |
Schülerfirma HIP |
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10 |
1. Halbjahr |
Wir bieten den Mitarbeitern der Schülerfirma dieses Training an zur Entwicklung von Selbstbewusstsein, besserer Selbsteinschätzung und Präsentationsfähigkeit und als aktuelle Anleitung u. Hilfestellung für die Bewerbungssituation. |
Kommunikations- u. Benimmtraining (Außenanbieter) im Rahmen der Schülerfirma HIP |
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10 |
2. Halbjahr |
Wir stärken die Ausbildungs- und Berufsfähigkeit unserer Schüler/innen, indem wir ihnen Einblicke u. Erfahrungen in der praktischen Ausbildung in den berufsbildenden Schulen ermöglichen |
Hospitationen in der BBS |
Offene Ganztagsschule
Mit Beginn des Schuljahres 2006/07 ist an der HSN eine offene Ganztagsschule eingerichtet worden. Sie bildet einen weiteren Schwerpunkt unseres Schulprofils.
Mit der Ganztagsschule verfolgt die HSN folgende Ziele:
Förderung der Persönlichkeit durch individuelle Arbeitsgemeinschaften
Förderung und Leistungsverbesserung durch fachspezifische Arbeitsgruppen
Eine sinnvolle Freizeitgestaltung durch Gewährleistung des offenen Bereiches der päd. Mitarbeiterin bis 18.00h
Förderung des Integrationsprozesses der multikulturellen Schülerschaft der HSN durch Erlebnis- und Begegnungsräume während des Nachmittagangebotes
Förderung gesunder Ernährung und des Miteinander im gemeinschaftlichen Einnehmen eines vollwertigen Mittagessens
Förderung des Sozialkontaktes unserer Schülerschaft mit Schülern/innen und Lehrern aus dem Schulzen-trum Nord (HS, RS, HPS)
Annahme des Mittagessens mit hoher und regelmäßiger Beteiligung
Des Weiteren hat sich die Ganztagsschule zum Ziel gesetzt, in Kooperation mit externen Kursleitern/innen ein breit gefächertes Angebot an AGs bereitzustellen.
Momentan kooperiert unsere Schule mit
ehemaligen HS- und RS-Schülern, die Trainer- Juleica Bescheinigungen aufweisen
außerschulischen Fachkräften aus verschiedenen Bereichen für AG´s
den herkunftssprachlichen Lehrkräften für Arabisch, Türkisch und Italienisch
Für kommende Schuljahre ist eine Zusammenarbeit geplant mit Musik- und Kunstpädagogen, dem Jugendbus der Stadtjugendpflege, Sportvereinen usw.
Alle AG-Angebote werden auch für die Schüler/innen der anderen Schulen im SZ offen gehalten.
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Jahrgang |
Termin |
Ziele |
Maßnahme |
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5 – 10 Mittagessen |
Cafeteria 13.20 – 14.10 Uhr |
gesunde Ernährung Förderung des Sozialkontaktes innerhalb des Schulzentrums zunehmende Beteiligung am Mittagessen Essmanieren |
gemeinschaftliches Einnehmen eines ausgewogenen Mittagessens
Werbung in den Klassen, bei den Eltern und innerhalb des Schulgebäudes (Fotodokumentation) |
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5 – 10 Mittagspause |
Ruhe- und Arbeitsraum 13.20 – 14.10 Uhr |
Aufenthalt der Schülerschaft während der Mittagspause im Ganztagsbereich Erledigung der Hausaufgaben |
Beaufsichtigung der Schülerschaft während der Mittagspause Hilfestellung bei den Hausaufgaben |
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5 – 10 Förderunterricht |
Klassenraum 14.10 – 14.55 Uhr |
Abbau der fachspezifischen Defizite Stärkung des individuellen Fachwissens Förderangebot in allen drei Hauptfächern (En/Deu/Ma) kontinuierliche Teilnahme am Förderangebot |
Förderkurse in Deutsch/Englisch/Mathematik
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5 –10 Arbeitsgemeinschaften |
Klassenraum/Fachräu-me/Sporthalle/Ver-einsräume 15.00 – 15.45 Uhr |
Förderung -0 der Persönlichkeit durch individuelle Arbeitsgemeinschaften -1 einer sinnvollen Freizeit-gestaltung -2 des Integrationsprozesses der multikulturellen Schülerschaft der HSN durch Erlebnis- und Begegnungsräume während des Nachmittagsangebotes |
Verschiedene Arbeitsgemeinschaften in den Bereichen -3 Sport -4 Fremdsprachen -5 Musik, Kultur, Freizeitgestal- tung
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Mütter von Schülern aller Jahrgänge |
Cafeteria 14-tägig jeweils mittwochs von 15 – 17 Uhr |
Förderung der deutschen Sprache, Aufbau einer Kontaktbörse, Förderung der Integration, Anbindung an die Schule |
Angebot: „Multikultureller Müttertreff der Ganztagsschule" |
Die Ganztagsschule bindet Halbjahr für Halbjahr erhebliche Kräfte, weil sie mit einem immer aktualisierten Angebot aufwarten muss.
Sie ist freiwillig und muss die Schülerinnen und Schüler immer neu gewinnen. Der Erfolg misst sich an den Teilnehmerzahlen. 50% der Schülerinnen und Schüler sollen in irgendeiner Form in die GTS eingebunden sein.
Die Gewährleistung der Nachhaltigkeit der formulierten Ziele ist dem gemäß der Schwerpunkt unserer Arbeit.
Die Teilnahme an Angeboten der Ganztagsschule wird im Zeugnis testiert (Verbindlichkeit).
Der Erfolg wird halbjährlich überprüft durch
die Auswertung der Teilnehmerlisten
zusätzliche Fragebögen für Schüler/innen, Lehrkräfte, Sozialarbeiterin und externe Anbieter
Bereich Prävention
Prävention ist ein Schwerpunkt des Schulprofils, da Jugendliche große Defizite in sozialverträglichem Verhalten und insbesondere in der Konfliktbewältigung haben. Wir wollen soziale Kompetenzen fördern, Möglichkeiten der Intervention bei Konflikten und Einzelfallhilfe anbieten.
Unser Präventionskonzept beinhaltet aufeinander aufbauende Maßnahmen von Klasse 5 bis 10. Dadurch wird Systematik, Nachhaltigkeit und Verbindlichkeit gewährleistet.
Dabei sind Projekte wie Streitschlichter, Präventionstage und rauchfreie Schule feststehende Bestandteile unseres Schulkonzeptes. Die Hauptschule Nord sieht im Stundenplan zudem ein Sozialkompetenztraining für alle Schülerinnen und Schüler der 5. -7.Klassen vor, welches von den Klassenlehrkräften durchgeführt wird. Es beruht auf Vorschlägen, die im Programm „Lions Quest- Erwachsen werden" und im PaC-Sozialtraining zu finden sind. Alle Klassenlehrkräfte müssen dafür qualifiziert werden. Deshalb wird angestrebt, dass jede Lehrerin und jeder Lehrer an einem Einführungsseminar „Lions Quest" teilgenommen hat. Neben der regulären Schlichtertätigkeit unterstützen die Streitschlichter die Lehrkräfte bei der Durchführung der Einführungswoche und begleiten die Schüler der Klassen 5 und 6 während des Schuljahres als Paten. Zum Gelingen der Präventionstage tragen Externe bei (z.B. Mitarbeiter lokaler Sportvereine, Krankenkassen, Ärzte, DRK, Polizei, Arbeitsamt sowie Mitarbeiter der Organisation Lichtblick und pro familia)
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Jahrgang |
Termin |
Ziel |
Maßnahmen |
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„ANKOMMEN" |
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5 |
1. Halbjahr |
Einführung in die Schule und die Schularbeit |
Schulinterne Einführungswoche durch ältere Schüler |
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5 |
1. Halbjahr |
Stärkung der Persönlichkeit und der Klassenbildung Klassenraumgestaltung |
Eingangsprogramm PaC (Prävention als Chance) |
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5 |
2. Halbjahr |
Präventionstage Thema: „Alternative Freizeitgestaltung" |
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„GÄRUNG UND KLÄRUNG" |
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6 |
1./2. Halbjahr |
Erhöhung der Sozialkompetenz |
Programm PaC |
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6 |
2. Halbjahr |
Präventionstage - Thema: „Gesunde Ernährung und Bewegung" |
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6 |
1./2. Halbjahr |
Verknüpfung des Präventionsthemas in den Unterricht Biologie |
Gesunde Ernährung |
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„"MITEINANDER LEBEN UND LERNEN" |
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7 |
1./2. Halbjahr |
Erhöhung der Sozialkompetenz |
Programm PaC |
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7 |
1./2. Halbjahr |
Erfahrung mit dem eigenen Körper und Förderung des Empathievermögens |
Sexualkunde Aufklärung im Biologieunterricht |
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7 |
1. Halbjahr |
Präventionstage Thema: Kooperative Abenteuer- und Erlebnisspiele |
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8 |
1./2. Halbjahr |
Förderung der Sozialkompetenz und Konflikterfahrung/Konfliktlösung |
Streitschlichterausbildung |
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8 |
2. Halbjahr |
Präventionstage Thema: Sucht und Drogen |
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9 |
1./2. Halbjahr |
Umsetzen erworbener Sozialkompetenzen |
Arbeit der Streitschlichter |
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2. Halbjahr |
Präventionstage Thema: Beziehungen gestalten |
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„WEGGEHEN" |
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10 |
1./2. Halbjahr |
Umsetzen erworbener Sozialkompetenzen |
Arbeit der Streitschlichter |
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10 |
2. Halbjahr |
Präventionstage Thema: Auskommen mit dem Einkommen (Planspiel) |
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5-10 |
1./2. Halbjahr |
Gesundheitsbewusstes Verhalten |
Projekttag Rauchfreie Schule |
Schwerpunkt
„Sportfreundliche Schule“
Der Schwerpunkt „Sport“ verknüpft sich mit den anderen Schwerpunkten unseres Profils.
Sport und Bewegung sind Prävention im besten Sinne und für eine erfolgreiche berufliche Karriere sind Gesundheit und Beweglichkeit grundlegend.
Viele Schülerinnen und Schüler verbringen viel Zeit sitzend im Klassenraum, vor dem Bildschirm, in geschlossenen Räumen.
Mit unserem Schwerpunkt „Sportfreundliche Schule“ versuchen wir, dem Bewegungsmangel entgegen zu wirken und Alternativen durch Gemeinschaftserlebnisse anzubieten.
Sportfeste,
Wettkämpfe, vielfältige Arbeitsgemeinschaften bieten einen guten Anreiz.
Uns ist es wichtig, dass das Engagement, das die Schüler im Sport zeigen, auch gewürdigt wird. Um dies zu gewährleisten, treten die Schüler bei verschiedenen Veranstaltungen der Hauptschule Nord auf. So sind Vorführungen der AG´s ein fester Bestandteil des Sportfestes und der Abschlussfeier.
Es ist unser Ziel, die aufgeführten Aktivitäten als jährliches Sportprogramm nachhaltig umzusetzen und die Qualität ständig zu verbessern.
Zusätzliche
Sportstunden in Klasse 7
Da die Schüler insbesondere in den unteren Jahrgängen einen enormen Bewegungsdrang haben, wird in den Klassen 5-7 der Hauptschule Nord auf den sportlichen Bereich ein Schwerpunkt gelegt. Daher bieten wir in diesen Klassen immer dann, wenn sich die Chance bietet, mehr als zwei Sportstunden an.
Weihnachtssportfest
Seit vielen Jahren wird an der Hauptschule Nord regelmäßig vor Beginn der Weihnachtsferien ein Sportfest für alle Schüler durchgeführt. Dieses Sportfest wird gemeinsam von den Sportlehrern organisiert, bei der Veranstaltung selber werden jedoch alle Lehrkräfte mit einbezogen, zum Beispiel bei der Aufsicht oder als Schiedsrichter.
Bei dem Sportfest treten alle Klassen gegeneinander im Völkerball an. Außerdem werden verschiedene andere Hallensportarten in den unterschiedlichen Jahrgängen als Wettkampf ausgetragen. Bei der Wahl der Sportarten werden die Wünsche der Schülerinnen und Schüler berücksichtigt.
Das
Sportfest wird umrahmt von verschiedenen Vorführungen der Schüler. So
stellen sich zum Beispiel mehrere sportliche AG´s vor. Außerdem werden die
Schüler namentlich genannt und mit einem Preis geehrt, die am Buxtehuder
Abendlauf teilgenommen haben. Am Ende folgt eine Siegerehrung mit der
Verteilung von Urkunden und kleinen Preisen.
Bundesjugendspiele
Erstmals in diesem Schuljahr werden in der Hauptschule Nord Bundesjugendspiele durchgeführt. Diese Bundesjugendspiele sollen am Ende des Schuljahres durchgeführt werden und zwar mit allen Schülern der Klassen 5 bis 10. Organisiert werden die Bundesjugendspiele von den Sportlehrkräften. Unterstützt werden die Sportlehrkräfte durch das Kollegium, das beim Messen und Zeit stoppen hilft. Außerdem können ältere Schüler oder Schüler, die aus gesundheitlichen Gründen nicht an den Bundesjugendspielen teilnehmen können, zusätzlich zur Hilfe herangezogen werden.
Schwimmunterricht in Klasse 5
In der fünften Jahrgangsstufe findet für die Schüler der Hauptschule der Sportunterricht als Schwimmunterricht statt – im Winter im Hallenbad, im Sommer im Freibad. Trotz unterschiedlicher Bedingungen drinnen und draußen versuchen wir die effektive Schwimmzeit jedes Schülers möglichst hoch zu halten.
Die Schülerinnen und Schüler werden grundsätzlich in zwei Gruppen aufgeteilt (Schwimmer – Nichtschwimmer), auf spielerische Weise an das Element Wasser herangeführt und erlernen durch verschiedene Übungen und Hilfsmaterialien das Schwimmen. Ziel ist es, dass jeder Schüler zumindest sein „Seepferdchen“ schafft. Wenn die SchülerInnen das Brustschwimmen beherrschen, dürfen sie im „tiefen“ Wasser mitschwimmen. Hier liegt das Hauptaugenmerk vor allem auf dem ausdauernden Schwimmen. Die Schüler trainieren auch für weitere Schwimmabzeichen und können diese durch eine Prüfung erlangen.
Buxtehuder
Abendlauf
Seit dem Schuljahr 2007/08 nimmt die Hauptschule Nord regelmäßig an der Veranstaltung „Buxtehuder Abendlauf“ teil. Zu Beginn dieses Angebotes starteten ca. 10 Schüler in den Disziplinen 2 und 5 km. Im Folgejahr waren bereits knapp 20 Schüler am Abendlauf beteiligt und im Schuljahr 2009/10 konnten wir insgesamt 30 Schüler und 6 Lehrer zum Laufen bewegen. Die Veranstaltung ist ein sportlicher Höhepunkt in der Organisation des Buxtehuder Sportvereins (BSV) und wächst mit jedem Jahr. Schön ist es, dabei zu sehen, dass unsere Schüler mit Freude, Engagement und Stolz die HSN vertreten und repräsentieren. Dank des Sponsors (Rotary-Club Buxtehude) konnten wir in diesem Jahr erstmals den Schülern den Lauf kostenlos ermöglichen und werden dieses auch in den nächsten Jahren so umsetzen können.
Kooperationen
mit Vereinen
Nicht nur im Bereich der Ganztagsschule, sondern auch während unserer Präventionstage kooperieren wir mit Vereinen oder Institutionen aus der Stadt Buxtehude bzw. dem Umland. Im Rahmen der Ganztagsschule bietet der BSV Buxtehude zum Beispiel AG´s im Bereich Boxen und Rhönrad an und unterstützt uns in den Präventionstagen zum Thema Sucht und alternative Freizeitmöglichkeiten. Auch die Kreisjugendmusikschule Stade und den Reit- und Fahrverein Buxtehude konnten wir als Kooperationspartner gewinnen, die z.Z. eine Hip Hop AG und die AG Voltigieren anbieten.
Ob Shinson-Kapkido Kampfkunst, Fitnesss- und Fußball-AG – unser sportliches Schulleben ist geprägt durch die Zusammenarbeit diverser Organisationen.
Buxtehuder Fußballstadtmeisterschaft
Die Hauptschule Nord nimmt seit Jahren an der Fußballstadtmeisterschaft im Sek. I-Bereich teil. Dieses Turnier findet normalerweise kurz vor den Sommerferien am Ende des Schuljahres statt und wird jeweils von der Schule, deren Mannschaft im letzten Schuljahr gewonnen hat, organisiert. Es nehmen alle Schulen aus Buxtehude teil und spielen unter sich die beste Schulmannschaft aus.
Ziel ist es, dass sich die Mannschaft vorher zum Trainieren trifft, das Zusammenspiel zwischen den unterschiedlichen Spielern und Positionen übt und beim Turnier möglichst gut abschneidet.
Sportfest der 5. Klassen
Am Anfang des 5ten Schuljahres findet für alle Schulformen des Schulzentrums Nord ein Sportfest für die 5ten Klassenstufen statt.
Das Sportfest besteht aus einem Brennballturnier, das in der Halle stattfindet, und einem zeitgleich stattfindenden Fußballturnier auf dem Rasenplatz. Ziel ist es, die Kommunikation und Kooperation sowie das schulformübergreifende Miteinander zu erhalten und zu stärken.
Präventionstage
Im Bereich der Präventionstage sind in verschiedenen Jahrgängen ebenfalls sportfreundliche Themen zu finden. So beschäftigen sich die Jahrgänge 5 und 6 mit den Themen Alternative Freizeitgestaltung und Gesundheitserziehung. Vorrangig geht es hierbei um körperliche und sportliche Alternativen zum zumeist beweggungsarmen Alltag der Kinder und um gesunde Ernährung und die Möglichkeiten der Umsetzung in der Schule und in der Freizeit.
Fortbildung
der Sportlehrkräfte
Im Fortbildungskonzept der Schule sind die Fortbildungsmöglichkeiten für die Lehrkräfte integriert. Alle Sportfachlehrer bilden sich regelmäßig in unterschiedlichen Bereichen fort und geben anschließend ihr erworbenes Wissen an die Kollegen weiter. Auf diesem Wege konnten in den Bereichen Kämpfen, Trakour, Trampolin, kleine Spiele usw. die Bewegungsmöglichkeiten für die Schüler erhöht, intensiviert und deutlicher gemacht werden.
Auch die Sozialpädagogin der HSN hat für den Bereich der GTS eine Fortbildung zur Trainerassistentin im Schulsport Bereich Reiten abgeschlossen, mit dem Ziel die Trainer C-Lizenz im Schulsport zu erwerben und so den Reitbereich weiter auszubauen.
Nachwort
Dieses Schulprogramm ist nicht entstanden, weil das Schulgesetz es vorschreibt oder die Inspektion vor der Tür stand.
Nein, es ist das Ergebnis einer jahrelangen engagierten Arbeit vieler Kolleginnen und Kollegen, die diese Schwerpunktbildung für pädagogisch notwendig und erforderlich hielten.
In vielen Arbeitsgruppentreffen und schulinternen Lehrerfortbildungen wurde die Grundlage gelegt.
Im Vordergrund steht – wie aus unserem Leitbild deutlich wird – die Identifikation mit unserer Schule. Nur auf dieser Basis ist es möglich, in einer Schule wie der Hauptschule Nord als Lehrkraft zu bestehen und als Schüler und Schülerin erfolgreich zu sein.
Niemand kann an unserer Hauptschule zielgerichtet arbeiten, wenn der Einsatz nicht weit über den eigentlichen Unterricht hinausgeht. Deshalb
wünschen wir uns eine stunden mäßige Entlastung und manchmal mehr Unterstützung und Anerkennung der Verantwortlichen für unsere aufreibende und anstrengende Arbeit.
Manchmal hilft uns die Freude über unsere Schülerinnen und Schüler, die oft trotz schwierigster Lebensumstände und großer Sozialisationsmängel Erfolge erzielen.
Und natürlich ist es an unserer multikulturellen Schule mit den unterschiedlichsten Temperamenten nie langweilig. Jeden Tag gibt es etwas Neues, anregend und aufregend, enttäuschend und erfreuend, ärgerlich und lustig, beschämend und erstaunlich.
Die Arbeit am Profil der Schule begann bereits Ende der 90er Jahre mit der Gründung einer der ersten Schülerfirmen in Niedersachsen. Sie setzte sich fort mit einer kontinuierlichen Präventionsarbeit und zuletzt mit der Einführung der Ganztagsschule.
Den letzten Schliff bekam das Schulprogramm von der Steuergruppe – bevor es dann vom Schulvorstand und der Gesamtkonferenz endgültig beschlossen wurde.
Bleibende Aufgabe ist es für die Nachhaltigkeit dieses Programms zu sorgen und die einzelnen Aspekte kontinuierlich zu überprüfen und zu überarbeiten.
Allen, die in irgendeiner Form an diesem Schulprogramm mitgearbeitet haben, danke ich ganz herzlich.
Lothar Marg, Schulleiter