Kooperation Hauptschule - BBS

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Kooperieren zum Wohle der Schüler (von links): Vicky Blank (Hauptschule Nord Buxtehude), Catrin Rosebrock (BBS I Stade), Matthias Duckwitz (Schulzentrum Apensen), Norbert Purschke (BBS Buxtehude), Stefan Hahn (SZ Ahlerstedt) und Susann Fibig (SZ Altes Land). Foto Hamann
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Kooperieren zum Wohle der Schüler (von links): Vicky Blank (Hauptschule Nord Buxtehude), Catrin Rosebrock (BBS I Stade), Matthias Duckwitz (Schulzentrum Apensen), Norbert Purschke (BBS Buxtehude), Stefan Hahn (SZ Ahlerstedt) und Susann Fibig (SZ Altes Land). Foto Hamann
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Schulen machen gemeinsame Sache


Übergang von der Hauptschule zu den Berufsbildenden Schulen soll erleichtert werden

LANDKREIS. Neue Schule, neues Umfeld, neue Lehrer: Nicht selten ist ein Schulwechsel für die Schüler mit jeder Menge Problemen verbunden, die Eingewöhnungszeit fällt häufig schwer. Um diesen Schritt zu erleichtern, haben jetzt sechs Schulen aus dem Landkreis Stade eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, um den Schülern durch gemeinsame Aktivitäten einen Schulwechsel zu erleichtern.
Insbesondere die Hauptschüler sind von dieser Thematik betroffen, wenn sie auf eine Berufsbildende Schule (BBS) wechseln, um einen Abschluss nachzuholen oder einen höheren anstreben. Daher setzt sich die Arbeitsgruppe "Hauptschulen und Berufsbildende Schulen" aus genau diesen Schulformen zusammen. Bereits seit drei Jahren gibt es die Kooperation, nun wurde sie schriftlich fixiert und in einen verbindlichen Rahmen gebracht.
Mit im Boot sitzen einerseits die BBS Buxtehude und die Jobelmann-Schule BBS I in Stade sowie andererseits die Hauptschule Nord in Buxtehude, das Schulzentrum (SZ) Apensen, das SZ Altes Land in Jork und die Schule am Auetal in Ahlerstedt, wo die Unterzeichnung stattfand und in deren Rahmen die Schulband ihr Können zeigte.
"Es geht aber nicht nur darum, den Wechsel von der Hauptschule zur BBS zu erleichtern, auch der Erfolg bei der Schulwahl soll verbessert werden", sagt Stefan Hahn, bei der Schule am Auetal in Ahlerstedt zuständig für die Berufsorientierung. In erster Linie geht es darum, den Hauptschülern Informationen über Chancen und Möglichkeiten an den BBS an die Hand zu geben. Dafür hospitieren sie an den Berufsbildenden Schulen in Buxtehude und Stade und können so in den Alltag reinschnuppern. Außerdem finden regelmäßig Informationsabende für Schüler, Eltern und Lehrer statt, auf welcher BBS was möglich ist. Per Fragebogen soll anschließend ermittelt werden, ob die weitere Schulwahl die richtige war und der Schüler erfolgreich an den BBS mitarbeiten kann.
"Wichtig ist auch der regelmäßige, gemeinsame Austausch unter den Beteiligten", so Hahn. Alle Schulen treffen sich etwa drei Mal im Jahr, um Möglichkeiten zu erörtern, wie der Schulwechsel weiter verbessert werden kann. Derlei Kooperationen sind heutzutage verpflichtende Vorgabe für Schulen. Die Arbeitsgruppe war mit ihrem ersten Treffen vor drei Jahren ihrer Zeit voraus. "Wir haben schon damals die Notwendigkeit für diese Art der Zusammenarbeit gesehen", sagt Lothar Marg, Leiter der Hauptschule Nord in Buxtehude. (ham)

20.11.2009

 

    Der Vertrag:

 

 

Beider Vertragsunterzeichnung im Schulzentrum Ahlerstedt